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Deutsche Wirtschaft im Wettbewerb mit China - Ergebnisse einer Sonderumfrage der DIHK


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Deutsche Industrie- und Handelskammer


Die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen nimmt seit Längerem ab, mit teils existenziellen Folgen für Betriebe und Arbeitsplätze. Viele Ursachen dafür liegen zwar in den hiesigen Standortfaktoren. In Wirtschaft und Politik wird aber auch zunehmend darüber diskutiert, welche Auswirkungen die schnell wachsende Marktmacht Chinas auf unsere Volkswirtschaft hat. Zu dieser laufenden Debatte über mögliche Handelsschutz- und Diversifizierungsmaßnahmen hat die DIHK jetzt eine veröffentlicht (22.9.2026).

Auszüge
Innovation statt Rückzug
Viele Betriebe begegnen der Situation mit konkreten Maßnahmen: 60% setzen auf Produktinnovation, 50% auf Kostensenkung, 39% suchen verstärkt nach neuen Absatzmärkten. 31% kooperieren mit chinesischen Partnern; bei Betrieben, die Waren und Vorleistungen aus China beziehen, sind es sogar 49%. Das zeige: Die Unternehmen nehmen den Wettbewerb an. Ein Rückzug aus ihrem bisherigen Geschäftsfeld kommt für 88% nicht infrage.

Wirtschaft erwartetgeschlossenes Europa
Die Mehrheit der Unternehmen wünscht sich europäische Handlungsfähigkeit im Umgang mit der wachsenden Konkurrenz aus China. Außerdem brauche es eine Strategie, die Europa resilienter macht: 67% der Betriebe sprechen sich für ein gemeinsames außenwirtschaftliches Auftreten der EU aus. 60% geben an, die EU solle strategische Abhängigkeiten reduzieren, 49% fordern den Ausschluss chinesischer Unternehmen aus kritischen Infrastrukturprojekten. 
 
Insgesamt befürworten 36% der Betriebe einen stärker begrenzten Zugang zum EU-Binnenmarkt. Für ausgeprägtere Handelsschutzmaßnahmen sprechen sich 31%  aus. Gleichzeitig sprechen sich 25% für den Abbau gegenseitiger Handels- und Investitionshürden aus, 18% sind für erleichterte Innovationspartnerschaften.
 
Mehr hier: Sonderumfrage zum Wettbewerb mit China