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Lieferketten im Spannungsfeld von Geopolitik und Nachhaltigkeit - wie Unternehmen (re-)agieren


Universität Würzburg +
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK)


Lieferketten im Spannungsfeld von Geopolitik und Nachhaltigkeit - wie Unternehmen (re-)agieren
Regulatorische Veränderungen, Zollkonflikte/Sanktionen, politische Instabilität, Rohstoff- und Technologiekonzentrationen, Nachhaltigkeitsthematik:
Wie reagieren Einkauf und Supply Chain Management auf die komplexe Gemengelage und wie ist das zu beurteilen? 

Lesen Sie hier Ergebnisse einer Umfrage, die von den erfahrenen Professoren Dr. Ronald Bogaschewsky (Uni Würzburg) und Dr. Holger Müller (HTWK Leipzig) zu einer Studie über Risikoauswirkungen auf Lieferketten verdichtet wurden.

Auszug:
Die deutliche Mehrheit der befragten rund 100 Unternehmen will in der EU stärker aktiv werden. Indien und Südostasien (ohne China, Taiwan) folgen mit spürbarem Abstand als nächste bevorzugte Alternativen, danach folgt die die Türkei.
China: kein klarer Trend weg von China; bestehende Abhängigkeiten sind kurz-/mittelfristig nicht abbaubar; wünschenswert ist eine strategische Neubewertung mit parallelen Reduktions- und Ausbauentscheidungen.
China und USA: beide Länder fungieren offenbar jeweils nur in geringem Umfang als Alternativregion füreinander.

Für 85% hat die Sicherstellung der Versorgung höchste Priorität. Die Zielgröße der reinen Kostenminimierung wird zunehmend durch "angemessene" bzw. robuste Kostenstrukturen ersetzt. Resilienz und nachhaltiges Wachstum erhalten Vorrang gegenüber risikobehafteten Expansionen. Strategisches Risikomanagement wird klar als Kernaufgabe des Unternehmens positioniert. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft wird mehrheitlich als wichtiger Hebel zur Sicherung kritischer Rohstoffe gesehen. Und: Der Stellenwert ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit wird überwiegend als stabil oder zunehmend relevant eingeschätzt. In der Hälfte der Fälle ist das Budget gleichgeblieben. Fast 95% der Unternehmen berücksichtigen ESG-Kriterien zumindest teilweise bei der Lieferantenauswahl und -bewertung.

Die komplette Studie lesen Sie hier ...


Event-Hinweis
Am 5.5.2026 erhalten Sie auf dem 5. Würzburger Nachhaltigkeitstag wichtige Hinweise zum adäquaten Umgang mit Risiken entlang der Lieferketten und den Umgang mit dem Komplex Nachhaltigkeit (Best Practices). Hier wird auch die Studie genau erläutert.