VCI: Wirtschaftliche Entwicklung weltweit + Ausblick
Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI)
Daten und Fakten zum 2. Quartal 2026 und Ausblick
"Business Worldwide" bietet einen schnellen Überblick zu Gesamtwirtschaft, Entwicklung der Industriebranchen, dem Bau und der Chemieindustrie in wichtigen Länder und Regionen.
Ausgabe vom 8. September 2026
Die globale Wirtschaft dürfte 2026 an Schwung verlieren. Belastend wirken vor allem der Iran-Konflikt, geopolitische Unsicherheiten sowie anhaltende Handelskonflikte, die das Wirtschaftswachstum gegenüber dem Vorjahr dämpfen.
Auch die Industrie verliert an Dynamik, und die Chemieindustrie wird durch höhere Kosten für Naphtha, Erdgas und Logistik sowie eine verhaltene Industrienachfrage belastet. Wachstumsmotor der Weltwirtschaft bleibt China, wenngleich auch dort die Dynamik nachlässt. Die Folgen des Iran-Kriegs, hohe Kapazitäten und eine verhaltene Binnennachfrage dämpfen die wirtschaftliche Dynamik, insbesondere in der Chemie. Die USA profitieren weiterhin von günstigen Energiekosten und dem KI-Boom, wobei die Wachstumsimpulse bislang nur begrenzt in der Chemie ankommen. In Europa mehren sich zwar die Anzeichen einer Stabilisierung, doch strukturelle Wettbewerbsnachteile, schwache Investitionen und Unsicherheiten im Welthandel bremsen eine nachhaltige Erholung. Das Umfeld für die chemisch-pharmazeutische Industrie bleibt daher herausfordernd.
Insgesamt bestehen die Unsicherheiten fort. Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Phase erhöhter Unsicherheit. Zölle, Protektionismus und geopolitische Konflikte bremsen den Welthandel. Chancen liegen in Investitionsanreizen, Technologieausrichtung und Innovationen. Risiken sind Handelskonflikte, Fachkräftemangel und fehlende Reformen.
Alle Daten und Fakten zur Entwicklung in wichtigen Ländern sowie Prognosen für 2026 und 2027 für Gesamtwirtschaft, Industrie und wichtige Industriezweige hier ...
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