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Chinas Zivilgesellschaft in der autoritären Moderne
29 Feb

Chinas Zivilgesellschaft in der autoritären Moderne


Reihe Chinas Moderne Begreifen (22)
Chinas Zivilgesellschaft in der autoritären Moderne
29. Februar 2023; 18:30 - 20:00 Uhr  
Online
Veranstalter: Friedrich-Naumann-Stiftung / Landesbüro NRW 

Thematik: Seit vielen Jahren verschärfen sich die Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliches Leben in China. Zensur, Einschränkungen, Regulationen und andere Maßnahmen haben nicht nur den Spielraum zivilgesellschaftlicher Akteure wie Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen eingeschränkt, sondern auch den Charakter der Zivilgesellschaft insgesamt und ihr Zusammenwirken mit Staat und Wirtschaft grundlegend verändert. Vor diesem Hintergrund lässt sich die Frage stellen, ob es überhaupt noch eine aktive Zivilgesellschaft in China gibt und wenn ja, wie diese operieren kann.

Welche Akteure haben in den letzten Jahren die größten Einschränkungen oder sogar Kriminalisierung erlebt und warum? Welche gesetzlichen Rahmenwerke wurden verändert und mit welcher Zielsetzung? Ist eine aktive Zivilgesellschaft unter Kontrolle der kommunistischen Partei überhaupt denkbar? Welche Überlebensstrategien haben Nichtregierungsorganisationen in China angewendet? Wie viel zivilgesellschaftlicher Austausch zwischen China und Deutschland ist möglich und sinnvoll – auch unter Hinblick auf das wachsende Misstrauen zwischen demokratischen und autoritären Systemen?

Im Gespräch:

Dr. Nora Sausmikat
(Sinologin, Urgewald e.V.), Oliver Lutz Radtke (Büroleiter, Heinrich-Böll-Stiftung Peking), Dr. Daniela Saccà (Asienreferentin mit Schwerpunkt Südost- und Ostasien, FN-Stiftung)

 

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