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Chinesische LKW-Hersteller drängen nach Europa - IG Metall und Betriebsräte schlagen Alarm


Auszüge aus einer Meldung der IG Metall Baden-Württemberg (27.1.2026)

Die Lkw-Industrie im Südwesten steht vor einem tiefgreifenden Umbruch. Eine neue Studie des Fraunhofer ISI, finanziert durch das Transformationsnetzwerk Cluster Automotive Region Stuttgart 2.0, zeigt: Chinesische Nutzfahrzeughersteller treiben ihren Eintritt in den europäischen Markt in rasantem Tempo voran, bauen Produktions- und Servicenetze in Europa auf und verschärfen den Druck auf etablierte Hersteller.

Markteintritt der chinesischen Hersteller beschleunigt sich um den Faktor drei
Die Studie zeigt, dass chinesische Hersteller beim Markteintritt in Europa deutlich schneller vorankommen als in früheren internationalen Märkten: Der Eintritt erfolgt mittlerweile dreimal so schnell wie zuvor etwa in Südafrika. Hersteller wie SANY, Foton, FAW und das neue Startup Super Panther nutzen Partnerschaften, Greenfield Investitionen und europäische Servicenetzwerke, um in kurzer Zeit sichtbar Marktanteile aufzubauen.

Startups wie "Super Panther" greifen europäische Kernkompetenzen an
Besonders alarmierend sind die Ergebnisse zu den neuen chinesischen LKW-Startups. Super Panther, erst 2022 gegründet, hat im Eiltempo ein Netzwerk aus europäischen Partnerschaften aufgebaut: Kooperationen mit DHL, TÜV Nord, Alltrucks (Bosch/KnorrBremse) und ein Produktionsvertrag in Steyr über 16.000 Heavy Duty E-LKW ab 2026. Die Kombination aus schnellen Produktionsanläufen, aggressiven Preisen und hoher Skalierung bedroht klassische Wettbewerbsvorteile in Baden-Württemberg - insbesondere im Zulieferbereich für Antriebsstränge und elektrische Komponenten.

Betriebsräte schlagen Alarm
Aus Sicht der Betriebsräte ist vor allem die politische Untätigkeit ein Risiko. Ladeinfrastruktur, Energienetze und H2-Tankstellen fehlen, werden zurück gebaut oder nicht ausgebaut.

IG Metall fordert jetzt entschlossenes Handeln ...

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